Aufs Erste scheint das Thema einfach zu sein, Angesichts der gegenwärtigen Probleme in unserer Kirche. Denn sie wurde durch die Ereignisse ordentlich geschüttelt und hat viel von ihrer Glaubwürdigkeit eingebüßt. Die Folgen sind noch nicht absehbar. Reformen werden lautstark gefordert und die Kirchenführung schweigt dazu, erstmal. Denn schnelle Lösungen sind selten gute Lösungen. Trotz allem stellt sich die Frage, ob diese tiefe Krise nicht auch eine Chance für einen Neubeginn ist. Kein „Wunschkonzert“ für jedermann, keine Kirche zum „selber basteln“ sondern eine Erneuerung in und durch den Hl. Geist. Vielleicht müssen und mussten wir durch diese finstere Schlucht gehen, damit wir dem Hl. Geist gegenüber gefügiger werden und bereit sind, unsere Vorstellungen, wie Kirche sein soll, loslassen zu können. Kein noch so gutes menschliches Konzept, auch keine Zugeständnisse in den Bereichen Zölibat und in der Sakramentenpastoral, werden unserer Kirche langfristig helfen können. Nur der ehrliche Blick auf unser Glaubensfundament, die Neuausrichtung auf Jesus und seine befreiende Botschaft, sind die Basis für den Neubeginn.
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