Verena und Hans-Peter Lang (1984-1995)
Die Charismatische Erneuerung ist nicht durch die Initiative einer Gründerpersönlichkeit entstanden, also keine Bewegung, sondern eine Initiative des Heiligen Geistes für den ganzen Leib Christi. 1967 erfasste der Heilige Geist Studenten in den USA an der Duquese Universität und das bezeichnet man heute als die Geburtsstunde der Charismatischen Erneuerung (CE) in der Katholischen Kirche.
Hans-Peter und Verena sind 1982 zur CE gekommen (1. Seminar mit Pfr. Koller). Für Verena war der Empfang des Sprachengebetes ein einschneidendes Erlebnis. Sie hält das Sprachengebet für sehr wichtig und ermutigt alle darum zu beten. Als Teil eines Heilungsteams durfte sie viele Heilungen und Wunder erleben. Zwei Jahre später wurden die Langs gemeinsam mit P. Helmut Hofmann im Diözesanteam mit der Leitung beauftragt. Ihr Bestreben war, alle Bereiche des kirchlichen Lebens zu erneuern und um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist zu bitten. Dazu gab es Einführungs-, Jugend-, Leiter- und Familienseminare. Sie haben sich auch immer Hilfe „von außen“ geholt.
Leider gab es auch viele Konflikte und Gegensätze. Es kam zu Eifersucht, Streit und Spaltungen. Bemerkenswert erscheint ihnen, dass Angriffe häufig auf Leiter und Ehepaare gerichtet waren. Eines ihrer Hauptanliegen war, Brücken zu bauen. Da ist viel Versöhnung passiert und es hat ihren Blick auf die Ökumene geweitet. „Gott kommt nicht zu einem Harem, sondern zu seiner Braut.“ (Verena Lang). Hilfe fanden sie dabei bei einem Seminar zur Unterscheidung der Geister. Nach dem Durcharbeiten der pastoralen Briefe im Neue Testament erkannten sie 3 Hauptaufträge für CE-Leiter:
1. Unterscheidung der Geister
2. Einheit
3. Verteilung der Dienste
Eva und Leopold Wagensommerer mit Edith Zeh (1995-1999) waren verhindert
Marlies und Max Weidenhiller (1999-2005)
besuchten in Steyr ein Seminar mit Pater Anton Gots. Das war ihr Beginn. Die Mutter von Max hatte einen Gebetskreis und die Weidenhillers haben erlebt, wie sie sich verändert hat. Sie sind dann selbst in diese Spiritualität hineingewachsen und haben in der Regionalleitung mitgearbeitet. 1999 begannen sie ihre 6 Jahre dauernde Leitung mit einer Klausur über ihre Visionen. Viel haben sie im Gebet errungen. Einheit und Versöhnung waren die großen Themen. Unter ihrer Leitung entstand die Broschüre „Wesen und Auftrag“, die 2009 herausgekommen ist. „Die Charismatische Erneuerung ist keine Bewegung, sondern ein Strom des Lebens!“
Beatrix und Walter Wenzel (2005-2014)
Beate besuchte in den frühen 80-iger Jahren ein Seminar mit Pfarrer Koller. Nachdem Walter ihre Veränderung gesehen hatte, nahm er an einem Seminar mit Pater Gots teil. Sie sind vor allem mit ihrem Musikdienst in die Charismatische Erneuerung hineingewachsen. 2006 kam der Ruf in die Diözesanleitung. Beate machte zeitgleich eine Ausbildung zur Religionslehrerin. Die Gedanken der CE, ein lebendiges, erneuertes Christsein, konnte sie erfolgreich in ihren Beruf einbringen. Gemeinsam haben Walter und Beate dies auch bei ihren jahrzehntelang gehaltenen Eheseminaren für die Diözese eingebracht. Als großes Geschenk haben sie ihre „BegLeitertreffen“, Klausuren, Wanderungen und Seminare erlebt. Sehr gesegnet waren die großartigen Schulungen mit Catherine Poscher “den Heilungsweg weitergehen“. Ebenso reiche Frucht brachten die Lobpreisseminare mit Albert Frey und später mit Richard Griesfelder, die das Liedgut in der Region und die Freude am Lobpreis wesentlich bereichert haben. Besonders Pater Helmut Hofmann, Dr. Willibald Sandler und Mag. Karl Rottenschlager schenkten – unter anderen – klare theologische Wegweisungen. Gemeinsam mit Dompfarrer Norbert Burmettler gab es viele katholische und auch ökumenische Gottesdienste, zB an den Pfingstmontagen. Gunter Friedrich hat sich für das ökumenische „Gebet fürs Land“ eingesetzt. Diese Landhausgebete finden nach wie vor – unter der Organisation von Dr. Walter Feninger und unter der Mitwirkung der CE – jeden 3. Donnerstag im Monat in der St. Pöltner Landhauskapelle statt. Viele Früchte bringen nach wie vor die von Susie und Dr. Hans Eisenhardt ins Leben gerufenen jährlichen Exerzitien mit internationalen Referenten in der Kartause Gaming. Beate und Walter führen diese Tradition gemeinsam mit ihrem Team fort.
Die Ausbildung zur Begleitung von kontemplativen Exerzitien bei Sr. Huberta Rohrmoser führte Beate und Walter in noch weitere Tiefen der christlichen Spiritualität. Die Beiden danken für die großartige Zusammenarbeit mit ihrem Team (Msgr. Norbert Burmettler, Heide-Marie Galhuber, Heli Schäffler, Brigitte Ruprecht, Monika Krahofer), sowie allen RegionalleiterInnen, FürbitterInnen und allen Musikern und Musikerinnen!
Regina und Wolfgang Rerych (2014-2024)
Wolfgang wurde 1981 von Regina eingeladen, am Regionaltreffen der CE in Kärnten teilzunehmen. Das war nicht nur der Beginn des entschiedenen Weges mit Jesus, sondern auch der Partnerschaft, die zur Ehe führte. Seminare mit Pfr. Koller u.a. ab 1982 vertieften diesen Weg, der sie zu Teilnahme in den Gebetskreisen Maria Taferl und Wieselburg, Mitarbeit und Musikdienst bei Seminaren, später zu Gebetskreis- und Regionalleitung führte.
2014 wurde Wolfgang zum Diözesanleiter gewählt. Regina war von Beginn an im Team dabei, wie auch Irene Gartner. Heidi Galhuber blieb bis zu ihrer Pensionierung als Sekretärin im Team. Ulrike und Franz kamen später dazu. Das Team hat seitdem regelmäßig „Supervision“ bei 2 Schwestern im Karmel Maria Jeutendorf.
Ein Herzensanliegen war der Kontakt zu den GebetskreisleiterInnen durch Besuche in den Gebetskreisen (etwa 20) und regionale bzw. diözesane Treffen, in der Coronazeit durch zahlreiche Telefonate. Ein Höhepunkt war das 50-Jahr-Jubiläum der Katholischen CE in Rom 2017, bei der eine größere Gruppe aus der Diözese dabei war. Seit 2017 gibt es auch die vom CE-Team angebotenen Glaubenskurse NEU ANFANGEN nach Pfr. Leo Tanner, die bereits 6x mit meist um die 30 Personen durchgeführt wurden (zuletzt 2024 in Pöggstall).
Die Ökumene innerhalb und außerhalb der katholischen Kirche wurde gefördert durch Vernetzungstreffen der (kath.) apostolischen Gruppen, Weiterführung des „Gebets für das Land“, Mitarbeit in der Evangel. Allianz Mostviertel (Allianzgebetswoche, Mostviertler Christentag) und beim „Runden Tisch – Weg der Versöhnung“ (Teilnahme und Organisation von Gedenkfahrten– Juden, Gegen-Reformation, Täuferbewegung).
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